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Plastikmüll reduzieren mit Wasserfiltern

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Plastikmüll reduzieren mit Wasserfiltern

In Anbetracht aktueller Klima- und Umweltdebatten ist Plastik ein zentrales Thema. Einwegflaschen stehen hier ganz besonders in der Kritik, denn ihre Produktion erzeugt nicht nur einen hohen Ausstoß an CO2, es entsteht auch eine Menge Plastikmüll. Doch es gibt Alternativen, die zum Umweltschutz beitragen können, die beispielsweise Wasserfilter. Dass diese zum Teil selbst aus Kunststoff bestehen, ist dabei kein Widerspruch. 

Wasserfilter

Alleine in Deutschland werden pro Jahr rund 9,6 Milliarden Einwegflaschen verbraucht. Diese Zahl spiegelt wider, wie wenig umweltfreundlich in diesem Bereich gedacht wird. Um so wichtiger ist es, dass Nachhaltigkeit und Umweltschutz wieder in unserem Bewusstsein nach vorne treten. Jeder kleine Beitrag hier zählt und jeder kann auf diese Art und Weise versuchen, seinen Plastikverbrauch und damit auch seinen CO2-Verbrauch möglichst niedrig zu halten. 

Eine einfache, aber effiziente Möglichkeit ist es, auf abgefülltes Wasser zu verzichten und stattdessen Leitungswasser zu trinken. Die Wasserqualität in Deutschland ist sehr hoch, das Wasser unterliegt strengen und regelmäßigen Kontrollen. Einzig der Kalkgehalt trübt den Genuss in einigen Regionen. Doch auch hier lässt sich einfach Abhilfe schaffen durch die Verwendung von Wasserfiltern. Sie helfen, Kalk im Wasser zu reduzieren und filtern zusätzlich weitere Schadstoffe aus dem Wasser. So zeigt sich der pure Geschmack des Wassers, was nicht nur Tee- sondern auch Kaffeetrinkern den besten Geschmack des Lieblingsgetränks ermöglicht. 

Wer Sprudel stillem Wasser vorzieht, kann Kohlensäure durch einen Wassersprudler zusetzen. So entfällt nicht nur der Kauf von Wasser in Flaschen und das Tragen schwerer Kisten. Die Intensität des Sprudels kann zusätzlich genau so angepasst werden, wir bevorzugt – ob prickelnd oder medium bleibt hierbei jedem selbst überlassen. Das schont nicht nur Ressourcen, sondern verringert zudem den Ausstoß von CO2 und spart zudem nicht nur Zeit, sondern auch Geld. 

Wasserfilter besitzen aber noch einen weiteren positiven Effekt: Nicht nur geschmacklich ergeben sich Vorteile, sondern auch für Küchengeräte wie Kaffeemaschine oder Wasserkocher. So lassen sich Kalkablagerungen effektiv vermeiden. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Küchengeräte energieeffizient arbeiten können und seltener mit Reinigungsmitteln gereinigt oder entkalkt werden müssen. Das kommt nicht nur ihrer Lebensdauer zugute, sondern schont zugleich auch Umwelt und Geldbeutel. 

Wasserfilter: Der einfache Weg zur Nachhaltigkeit

Wasserfilter helfen effektiv dabei, Plastikmüll zu reduzieren. Auch wenn Wasserkartuschen aus Kunststoff gefertigt sind, besitzen sie doch einen wesentlichen Vorteil. Ihre Nutzungsdauer unterscheidet sich grundlegend. Während Einwegflaschen direkt nach dem Austrinken entsorgt werden, sind Wasserfilter langlebig und können über Jahre hinweg benutzt werden. Selbst, wenn die Kanne irgendwann einmal beschädigt sein sollte, kann sie einfach und effizient recycelt werden. 

Die Filterkartuschen reichen in aller Regel zum Filtern von bis zu 200 Litern Wasser – sie ersetzen also auch hier bis zu 200 Literflaschen – und den damit verbundenen Plastikmüll. Die Verwendung von Wasserfiltern trägt so ganz grundlegend und wirklich sam Schutz unserer Umwelt bei. So ergibt sich daraus nicht nur die Verminderung von Plastikmüll, sondern auch ein verringerter Verbrauch natürlicher Ressourcen und die Einsparung von Transportwegen und Logistik. 

Wer aktiv zum Umweltschutz beitragen möchte, ist mit dem Einsatz von Wasserfiltern optimal beraten. Denn auch das Fördern und Abfüllen von hochgepriesenen Mineralwässern – selbst, wenn sie in der Glasflasche erworben werden – hinterlassen einen großen Fußabdruck. Lieber sollte hier auf die Qualität unseres Leitungswassers gesetzt werden. 

Foto: pixabay.com

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