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Nachhaltige Küche: 7 beste Tipps

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Nachhaltige Küche: 7 beste Tipps

Eine nachhaltige Küche spart Ressourcen ein und wirkt sich klimafreundlich aus. Der nachfolgende Artikel stellt zu diesem Zweck die besten Tipps vor, um das Kochen in der eigenen Küche nachhaltiger zu gestalten.

1. Nachhaltig einkaufen

Eine nachhaltige Lebensweise beginnt bereits beim Einkaufen. Dafür gibt es verschiedene Mittel und Wege. Insbesondere bei Getränken und Flaschen bewährt es sich, auf Mehrweg-, statt Einwegbehälter zu setzen. Auch die schädlichen Plastikverpackungen müssen nicht im eigenen Beutel mit nach Hause genommen werden. Stattdessen lässt sich leckeres Obst und Gemüse ebenso gut lose etwa auf Wochenmärkten zum günstigen Kilopreis kaufen. Auch bei der Herkunft der Lebensmittel lässt sich eine nachhaltige Lebensweise fokussieren. Regionale Produkte, die keinen langen Transportwegen unterliegen, sollten gegenüber globalen Produkten immer den Vorzug erhalten.

2. Ressourcenschonend selber kochen

Ein entscheidender Schritt zur Nachhaltigkeit besteht darin, auf Fertigessen zu verzichten und stattdessen selbst den Kochlöffel zu schwingen. Es bietet sich hierbei immer an, vorausschauend zu denken und beispielsweise für mehrere Tage zu kochen. Die Lebensmittel, die am Ende übrigbleiben, lassen sich beispielsweise in anderen Rezepten verwerten. Auch in Punkto Küchengeräte gibt es einige Aspekte, die gut mit einer nachhaltigen Lebensweise einhergehen. Dazu gehört, mit hochwertigen Töpfen energieeffizient zu kochen oder auch die verbleibende Restwärme auf dem Kochfeld zu nutzen, um Energie einzusparen.

3. Weniger Fleisch essen

Etwa 18 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes lässt sich auf die globale Fleischproduktion zurückführen. Eine sehr schockierende Zahl, welche die gesundheitlichen Folgen des übermäßigen Fleischkonsums nicht mit berücksichtigt. Es ist also aus mehreren Gründen ratsam, weniger Fleisch zu verzehren oder sogar gänzlich vegan zu leben.

4. Lebensmittel umweltfreundlich aufbewahren

Wer Lebensmittel nach dem Kochen richtig lagert, tut ebenfalls aktiv etwas für eine nachhaltige Lebensweise. Fleisch, Fisch und frische Milch gehören immer in den Kühlschrank, während trockene Lebensmittel wie Reis, Nudeln oder Mehl bestenfalls an einem dunklen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Als Lagergefäße bieten sich für diesen Zweck Edelstahl-Brotdosen oder auch Schraubgläser an.

5. Mit biologisch abbaubaren Reinigungsmitteln putzen

Um die Küche schlussendlich sauber zu bekommen, kommt man um eine ordentliche Reinigung nicht drumherum. Wer anstelle chemischer Stoffe lieber zu biologisch abbaubaren Reinigungsmitteln greift, tut wiederum der Umwelt einen Gefallen. Für diesen Umstand bieten sich natürliche Mittel wie Essig, Backpulver oder Zitronensäure, die in (fast) jedem Haushalt vorhanden sind, an. Bei anderen Dingen, etwa dem Geschirrspüler, lässt sich ressourcensparend vorgehen, indem die empfohlene Dosieranleitung exakt eingehalten wird. Anstelle von Küchenpapier kann beim wöchentlichen Hausputz ein wiederverwendbarer Lappen zum Einsatz kommen.

6. Küchengeräte ausleihen statt kaufen

Lauter neuer Geräte, die höchstens einmal im Jahr benutzt werden, in der Küche anhäufen? Das muss nicht sein! Um nachhaltiger zu leben, lässt sich ein Großteil der Geräte mitunter problemlos von Freunden oder Verwandten ausleihen. Um günstig eine neue Fritteuse oder Eismaschine zu erwerben, kann es sich außerdem manchmal lohnen, diese Geräte gemeinsam mit Freunden anzuschaffen.

7. Müll nachhaltig entsorgen

Ja, auch die Müllentsorgung kann nachhaltig vonstattengehen. Und zwar mit kompostierbaren Müllbeuteln, die zwar für gewöhnlich etwas teurer als normale Müllbeutel, dafür jedoch um einiges nachhaltiger sind. Auch das gute, alte Zeitungspapier lässt sich zum Einwickeln und Entsorgen von Müll problemlos zweckentfremden. Ein weiterer Vorteil dieser Vorgehensweise besteht darin, dass sich mit den faltbaren Zeitungen auf lange Sicht eine Menge Geld sparen lässt.

Zum nachhaltigen Müllentsorgen gehört natürlich auch, den Müll richtig voneinander zu trennen. Hierfür ist es ratsam, zunächst einmal einen groben Überblick zu gewinnen, welche Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände wie voneinander zu trennen sind. Grundsätzlich lassen sich Glas, Plastikflaschen, Restmüll, Papier, Batterien oder Elektronik voneinander separieren. Anschließend lassen sich die Gegenstände in unterschiedlichen Mülleimern in bestimmten, festen Bereichen der Küche sammeln. Um beim Gang zum nächsten Mülleimer Zeit zu sparen, kann man im Vorfeld herausfinden, wo sich die entsprechenden Entsorgungsplätze in der Umgebung befinden.

Foto: pixabay.com

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