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10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Wir zeigen Ihnen 10 Tipps, mit denen es sich nachhaltiger leben lässt. Außerdem sparen Sie so auch noch bares Geld!

Tipp Nummer 1: beim Heizen sparen

Wenn Sie Ihren eigenen Energieverbrauch reduzieren, schonen Sie die Umwelt und den eigenen Geldbeutel. Ein Grad weniger spart schon rund sechs Prozent an Heizenergie. Und das sind immerhin zirka 125 Liter Heizöl pro Jahr! Wenn Sie es bis jetzt mit 24 Grad gern schön mollig im Wohnzimmer hatten und die Heizkörper idealerweise auf 20 Grad herunterregeln, sparen Sie bemerkenswerte 24 Prozent! Richtig lüften kann zusätzlich bis zu 200 Liter sparen: öffnen Sie Ihre Türen und Fenster mindestens 3x pro Tag für jeweils 15 Minuten soweit es geht. Das nennt man auch „Stoßlüften“.

Tipp Nummer 2: Strom sparen

Wenn Sie Ihre Unterhaltungsgeräte z.B. mit einer abschaltbaren Steckerleiste komplett ausschalten, statt sie auf Standyby zu belassen, sparen Sie im Jahr bis zu 400 Kilowattstunden. Eine KWh kostet derzeit zwischen 13 und 23 Cent. Sie können so also fast 100 Euro pro Jahr einsparen UND die Umwelt schonen.

Tipp Nummer 3: Kraftstoff und CO2 sparen

Fast jeder Deutsche über 18 fährt Auto. 100 Autokilometer bedeuten aber leider auch zirka 19 Kg CO2. Wenn Sie stattdessen mit der Bahn fahren sieht Ihre Ökobilanz viel besser aus: dann kommen Sie nämlich nur noch auf etwa ein bis sechs Kilogramm. Bei einer Strecke von bis zu fünf Kilometern sind Sie (in der Stadt) sogar schneller am Ziel und tun obendrein noch etwas für Ihre Gesundheit.

Tipp Nummer 4: weniger Fleisch essen

Fleisch ist lecker und viele von uns möchten ungern auf diesen Genuss verzichten. Ein Deutscher verzehrt momentan etwa 60 kg Fleisch pro Jahr! bevor unsere Steaks und Würstchen auf dem Teller landen, haben sie jede Menge Energie verbraucht. Die Ökobilanz von Obst und Gemüse sieht dagegen – wer hätte das gedacht – etwa 4x besser aus.

Tipp Nummer 5: weniger wegwerfen

Sie denken, dass Sie ja kaum Lebensmittel wegwerfen? Dann halten Sie sich gut fest: laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) von 2017 schmeißt jeder von uns pro Jahr mindestens 55 Kilogramm Lebensmittel in die Tonne! Unglaublich. Nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) einen Tag abgelaufen ist?! Die Lebensmittel werden nicht abrupt am Tag nach dem MHD automatisch schlecht. Und wenn ich Ihnen Ihre Angst diesbezüglich nicht nehmen kann, dann möchte ich Sie doch bitten, Ihren nächsten Einkauf besser zu planen, damit möglichst nichts unnötig im Müll landet. Nebenbei bemerkt: natürlich werfen Sie nicht nur Lebensmittel in die Tonne, sondern auch bares Geld… ein vernünftig geplanter Einkauf spart auch also bei diesem fünften Tipp Geld.

Tipp Nummer 6: nachhaltig einkaufen

Da sind Sie natürlich hier auf besser-nachhaltig.com genau richtig 😉 Unsere Produktpalette wird stetig erweitert. Nur Lebensmittel werden wir hier nicht aufnehmen, weil mir da der Gang zum (Bio-)Supermarkt um die Ecke, zum Wochenmarkt oder Hofladen Ihres Vertrauens nachhaltiger erscheint. Kaufen Sie möglichst lokal und saisonal – damit keine Waren unnötig in der Weltgeschichte herumkutschiert oder gar geflogen werden müssen. Außerdem steigern Sie die Vorfreude, wenn Sie z.B. Erdbeeren nur ab Mai/Juni genießen 🙂 Es ist doch langweilig UND umweltschädlich, jedes Obst und Gemüse ganzjährig auf dem Tisch zu haben.

nachhaltig einkaufen

Tipp Nummer 7: Klamotten länger tragen bzw verwerten

Viele Menschen müssen zwingend mit der Mode gehen. Was im letzten Jahr noch angesagt war, hängt nun bestenfalls als Mottenfänger im Schrank oder wird gar weggeworfen. Ich beispielsweise trage gute Markenklamotten zum Teil seit vielen Jahren. Warum auch nicht? Sie sind chic und haltbar. Und wenn Sie schon unbedingt mit dem Trend schwimmen müssen, dann bringen Sie die alte Kleidung doch lieber in einen Secondhand-Laden. Dort finden Sie ja dann vielleicht sogar selbst was nettes Gebrauchtes zum günstigen Preis.

Tipp Nummer 8: weniger Plastik verwenden

Darf es eine Tüte sein? Die kostet allerdings 20 Cent. Das hört man oft beim Einkaufen. Ich verzichte dann immer mit den Worten „Nein Danke, das geht so mit.“ Entweder lade ich den Einkauf direkt in den Korb im Kofferraum meines Autos oder ich packe ihn in einen mitgeführten Stoffbeutel. Warum sollte ich eine Plastiktüte kaufen? Damit die irgendwann im Meer rumschwimmt?! Und in Plastik abgepacktes Obst und Gemüse lasse ich auch links liegen. Die Äpfel und Bananen kaufe ich stets lose.

Tipp Nummer 9: Wasser sparen

Lieber duschen statt baden – beim Duschen verbraucht man nur ein Viertel der Wassermenge, die bei einer gefüllten Badewanne anfällt. Außerdem sollten Sie den Geschirrspüler und die Waschmaschine komplett befüllen, bevor Sie sie starten. Nutzen Sie die Stopptaste beim WC und lassen Sie beim Zähneputzen nicht das Wasser laufen.

Tipp Nummer 10: umweltschonend putzen

Täglich landen Unmengen von Phosphaten, Duftstoffen und Tensiden im Abwasser! Nutzen Sie also bitte lieber ökologische Reinigungsmittel aus Schmierseife oder Tenside aus pflanzlichen Rohstoffen, Putzessig und -spiritus sowie Soda.

Dein ökologischer Fußabdruck

Ich habe mir mal auf Fussabdruck.de meinen ökologischen Fußabdruck ermitteln lassen. Im Bereich Ernährung bin ich mit 1.0 gha schon ganz gut dabei. Im Endergebnis sieht das leider schon schlechter aus: mit einem Gesamtwert von 4.0 gha liege ich zwar unter dem deutschen Durschschnitt (4.9) aber von echter Nachhaltigkeit (1.7) bin ich noch weit entfernt… da ist noch jede Menge Luft! Packen wir’s an.

ökologischer Fußabdruck

Grafik: Comfreak / pixabay.com, Foto: Alexas_Fotos / pixabay.com

Die aktuellen Top 5 der nachhaltigen Produkte in der Übersicht


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Kommentare

K.J.T 7. September 2019 um 12:30

Nr.3: Ihr redet alle nur dumm über CO2, wenn die Autos Kraftstoffe „verbrennen“! Leider stehen Forschungen und Untersuchungen 30 Jahre lang unter Verschluss im „Bundesdeutschen Archiv“. Man müsste die Leute kennen gelernt haben, die an ihnen mitwirkten, und besonders seine eigene sehr beschränkte, weil schulisch dressierte, WeltAnsicht infrage stellen. Insider-Wissen: die „Verbrenner“-Motoren verpuffen die chemischen Cocktails, die man Kraftstoffe benennt, und jede Verpuffung geschieht unkontrolliert und mit insgeheimen 20.000 karzinogenen Stoffen. Als Basis-Wissen solle hier nur sein: Otto- und Diesel-Kraftstoffe für den Straßen- und Schienen-Verkehr bestehen aus 30% „Benzinen“, 10% Wasser und 60% Chemikalien, die als „Additive“ schön umschrieben werden, weil jede chemische Fabrik sie unterschiedlich handhabt. Zudem wird jede Verpuffung verschmutzt durch Eintrag aus der verschmutzten Luft, durch nachträgliche Additive, weil ein Kraftstoff „aufgearbeitet “ werden muss, weil ein Kraftstoff bereits durch Mikroorganismen teilweise umgebaut wurde. Das Alles und Vieles mehr ließe sich studieren bei einem Einbruch ins „bananen-republikanische“ Archiv …

Antworten

Matthias 7. September 2019 um 16:32

Vielen Dank für Deinen kritischen und hinterfragenden Kommentar. Man lernt nie aus.

Antworten

Neeltje 9. September 2019 um 9:49

Hoch interessant, dass nur ein Grad weniger Raumtemperatur sechs Prozent an Heizkosten sparen kann. Ich muss des öfteren mal Heizöl nachtanken. Da merkt man schon, wenn man in einem Zeitraum nicht sparsam genug war.

Antworten

Dub 13. September 2019 um 10:34

PRIMA Seite und da jeder sinnvolle Beitrag wichtig ist: ganz aktuell und WELTWEIT sofort umsetzbar:
https://www.openpr.de/news/1060034/Nachhaltige-Stromheizung-aus-Dachziegel.html

Antworten

Manuel Löhrmann 13. September 2019 um 10:49

Da wir unsere Küche sanieren, ist das ein guter Zeitpunkt sich gute Gewohnheiten anzugewöhnen. Besonders Ihre Tipps 4, 5 und 6 sind toll und ich werde versuchen einen Monat vegetarisch zu leben. Morgen werden wir neue keramische Fliesen kaufen gehen und ich freue mich sehr.

Antworten

Manuel Löhrmann 27. September 2019 um 9:50

Seit dem das Thema Umwelt in den Nachrichten ist, möchte auch ich mich bessern. Ich werde Ihren Tipp ausprobieren und 4 Grad kälter heizen. Ich sollte auch meinen Pelletskessel besser in standhalten.

Antworten

e2share 19. Oktober 2019 um 8:36

Ihr könnt auch mit jeder Autoversicherung sofort Wald retten und CO2 kompensieren und das geht sogar kostenlos! Mit e2share.de wird zu jeder dort über Check24 abgeschlossenen Autoversicherung eine Patenschaft über 50qm Wald in Deutschland gratis von e2share dazu gegeben. Absolut kostenlos wird jede Autoversicherung grüner! Einfach vorbeischauen und mehr Details bei https://e2share.de/

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