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Umweltbewusst leben ohne Plastik – diese Tipps helfen Dir dabei

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Umweltbewusst leben ohne Plastik – diese Tipps helfen Dir dabei

Leere Plastiktüten, Joghurtbecher, Verpackungsmüll und ein Haufen Einwegplastik: Jeder deutsche Bürger produziert im Durchschnitt mehr als 200 Kilogramm Müll pro Jahr. Mittlerweile leben wir in einem Plastik-Zeitalter, allerdings hat der Stoff eine gefährliche Auswirkung auf die Natur und die menschliche Gesundheit – Plastik kann schließlich nicht verrotten. Plastikmüll hat für uns nicht nur eine gesundheitliche Folge, auch die Tierwelt leidet ganz besonders darunter, da Plastik mit der Zeit in die Ozeane gelangt.

Aber was ist Plastik? Plastik ist eigentlich ein umgangssprachlicher Begriff für Kunststoff. Dieser besteht aus winzigen chemischen Bausteinen, die sich anschließend zu großen Strukturen zusammenschließen. Diese Strukturen können wie ein verflochtenes Netz oder wie lange Ketten aussehen.

In diesem Artikel erfährst Du, wie Du Dein Leben plastikfrei gestalten kannst, wie Dein Alltag ohne Plastik aussehen kann und wie Du dazu beitragen kannst, dass unsere Umwelt ein wenig plastikfreier wird.

Schone die Umwelt und kaufe plastikfrei ein

Kaufe lieber Milch im Glas anstatt in Behältern aus Plastik. Es ist heutzutage in vielen Supermärkten immer noch möglich, Milchprodukte im Glas zu kaufen. Die vielen Becher aus Plastik (für Joghurt zum Beispiel), verursachen eine riesengroße Menge an Plastikmüll. Solange es in den Märkten möglich ist, solltest Du Dich daher an Glasbehälter beschränken. Für Deine Milch kannst Du Dich alternativ auch nach einem Milchbauern aus Deiner Umgebung umschauen.

Kaufe Dein Gemüse ohne Plastik und ohne Verpackung. Es ist empfehlenswert, dass Du Dein Gemüse direkt in einem Bio-Markt kaufst, da dieses dort plastikfrei angeboten wird. Auf dem Wochenmarkt kannst Du Dich ebenfalls umsehen, denn hier bekommst Du das Gemüse frisch und häufig aus regionalem Anbau.

Kaufe mit Rucksack oder Korb ein. Für Deinen plastikfreien Einkauf eignet sich ein geflochtener Korb oder ein großer Rucksack optimal. Plastiktüten kannst Du somit aus dem Weg gehen.

Nehme einen Beutel für Brot und Brötchen mit. Um Plastikmüll zu vermeiden, kannst Du einen Brotbeutel zum Einkaufen mitnehmen und dein Brot darin frisch einpacken. Alternativ kannst Du ebenfalls die Brottüte vom letzten Einkauf noch mal verwenden. Selbst Deine Brötchen kannst Du plastikfrei einkaufen, indem Du auf in Plastik verpackte Aufbackbrötchen verzichtest und einfach zum Bäcker gehst.

Mach ein Bogen um Fertiggerichte. Auch wenn das Zubereiten von Fertiggerichten ohne großen Aufwand verläuft, solltest Du im Markt einen Schlenker um sie machen. Fertige Gerichte sind das Schlimmste, was Du Deinem Körper antun kannst, da sie eine Menge Kunststoff und viele künstliche Zusatzstoffe enthalten. Am besten ist es, wenn Du Dein Essen selber kochst.

Ohne Plastik schmeckt’s besser

Salat aus der Plastikbox schmeckt nicht. Frischer Salat schmeckt immer besser als Salat aus Plastikboxen oder Plastiktüten. Zum einen weil er nicht hundertprozentig frisch ist und zum anderen, weil er mit Kunststoff in Kontakt ist. Kaufe daher am besten einen Salatkopf im Supermarkt und bereite Deinen frischen Salat selber zu. Die Zubereitung dauert nicht lange und Du kannst komplett auf Kunststoff verzichten.

Benutze ein Obst- und Gemüsenetz. Manchmal möchtest Du etwas mehr von Tomaten, Kartoffeln oder Champions mitnehmen. Deswegen kann dein plastikfreies Einkaufen von Obst und Gemüse etwas schwieriger ausfallen. Damit Du Dich und die Kassenverkäuferin nicht überforderst, kannst Du einfach ein Netz für Obst und Gemüse benutzen. Somit vermeidest Du Plastikmüll und Stress an der Kasse.

Genieße Dein Eis aus der Waffel anstatt Eis aus dem Becher. Hast Du lust auf Eis? Dann ist es ratsam, dass Du den Eisbecher aus Plastik sein lässt und ein Eis in der Waffel kaufst. Da Du die Waffel mitessen kannst, entsteht kein Plastikmüll. Solltest Du allerdings lieber Eisbecher bevorzugen, dann kannst Du Dich nach Eisläden umschauen, die ebenfalls Waffelbecher anbieten.

Lieber ein Eis in der Waffel

Kaufe Deine Klamotten plastikfrei ein. Tops, Hosen oder Pullover hergestellt aus Polyester oder Nylon sind selbstverständlich auch nicht plastikfrei. Häufig werden sie zusätzlich noch in Kunststoff verpackt. Wenn sich Klamotten aus Kunststoff in der Waschmaschine befinden, so lösen sich kleine Mikroplastik-Tele und gelangen ins Abwasser. Um dich plastikfrei zu kleiden, kannst Du Dich beispielsweise für Hanf-Mode oder Leinen entscheiden.

Der Wochenmarkt – optimal für Deinen plastikfreien Einkauf. Wochenmärkte gibt es in jedem Ort, doch meistens bevorzugen wir eine bequemere Variante: den Supermarkt nebenan. Ein Wochenmarkt ist vielfältig und stellt auf seinen Ständen häufig auch eine große Auswahl an regionalen Produkten zur Verfügung. Nehme einfach Deinen Jutebeutel mit, denn dies ist eine ideale Möglichkeit, um plastikfrei und natürlich einzukaufen.

Spielzeug aus Holz für die Kleinsten. Möchtest Du selber ohne Plastik leben, dann solltest Du auch Deinen Kindern kein Plastikspielzeug. Da die Kleinen Dinge besonders gerne in den Mund nehmen, sollten ihre Spielsachen plastikfrei sein. Die beste Alternative zu herkömmlichem Spielzeug aus Plastik sind ganz klar organische Spielsachen aus Holz.

Tausche Wasserflaschen aus Plastik gegen Leitungswasser aus. Das deutsche Leitungswasser gehört zu den weltweit reinsten. Wenn du es auch leid bist, immer die Sechser-Träger-Wasser nach Hause zu tragen, dann hast Du einen zusätzlichen Grund, auf Leitungswasser umzusteigen. Nehme einfach eine große Glasflasche und fülle diese mit Wasser aus der Leitung. Auf diese Art und Weise tust Du etwas Gutes für die Umwelt und für Deine Gesundheit.

Weinflaschen mit Naturkorken und ohne Plastik. Weinflaschen haben oft einen Metall- oder Plastikstopfen mit Futter aus Kunststoff, was Du erst nach dem Öffnen entdecken kannst. Du kannst Dich daher über Weinanbieter informieren, die ihre Weine ausschließlich mit Korken aus Naturkork anbieten.

Plastikfreie Windeln sind gesünder. Es gibt selbstverständlich aud Windeln ohne Plastik. Windeln aus Baumwolle zum Beispiel, geben Dir die perfekte Möglichkeit, auch mit Deinem Baby weiterhin plastikfrei zu leben.

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Plastik bei der Körperpflege – muss nicht sein!

Benutze Seifen am Stück anstatt Seifenspender aus Plastik. Sei der Seife am Waschbecken hast Du drei Möglichkeiten: Du kannst Flüssigseife aus Plastikspendern verwenden, da diese praktisch und bequem sind – dies bedeutet aber Plastikmüll ohne Ende. Die zweite, etwas umweltfreundlichere Variante ist, den Plastikspender immer wieder nachzufüllen und somit etwas weniger Müll zu produzieren. Die ökologischste und beste Lösung ist jedoch, Seife am Stück zu nutzen, da Du diese komplett ohne Kunststoff kaufen kannst.

Tausche Einwegrasierer gegen Rasierer aus Metall und Holz aus. Es ist für jeden heute möglich, komplett auf Einwegrasierer zu verzichten und stattdessen einen Rasiehobel aus Metall und Holz zu verwenden. Als Alternative bietet sich ebenfalls ein klassischer Rasiermesser ohne Plastik.

Wie in den alten Zeiten: Taschentücher aus Stoff. Taschentücher aus Baumwolle waren früher ganz normal. Der plastikfreie Lebensstil vieler Menschen macht sie heute wieder zum Trend. Vielleicht findest Du sie ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch solche plastikfreien Taschentücher sind preiswert, immer wiederverwendbar, einsetzbar und waschbar.

Kaufe lieber wiederverwendbare Wattepads. Durch das direkte Wegwerfen von Wattepads entsteht eine riesengroße Menge an Müll. Eine umweltfreundliche, plastikfreie alternative sind wiederverwendbare ökologische Pads. Eine gute Alternative sind ebenfalls Pads aus Stoff, die Du zu Hause selber machen kannst. Nach der Verwendung kannst Du diese einfach wieder waschen, was zusätzlich zu geringeren Kosten führt.

Deos in fester Form sind eine gute Alternative. Zu Deos in Plastikverpackungen, die wir alle Benutzen, gibt es auf dem Markt keine vielen Alternativen. Eine Möglichkeit besteht allerdings: Deos in fester Form, die bewusst hergestellt wurden, um weniger Plastikmüll zu produzieren. Alternativ kannst Du Dich ebenfalls nach Rezepten umschauen und Dein Deo selber machen.

Benutze plastikfreies und natürliches Kokosöl. Kokosöl ist ziemlich vielseitig: zum einen kannst Du es als plastikfreie Kosmetik für Haare, Haut und Gesicht benutzen und zum anderen eignet es sich wunderbar zum Braten und Kochen. Es enthält schließlich antibakterielle Laurinsäure, die Dir einen zusätzlichen Schutz vor Bakterien und Keimen bietet. Darüber hinaus ist es reich an gesättigten Fettsäuren.

Verwende ökologische Zahnbürsten aus Holz. Laut Zahnärzten sollte die Zahnbürste alle drei Monate gewechselt werden. Dies stimmt auch, allerdings sollten wir in diesem Fall dann lieber keine Zahnbürste aus Plastik verwenden. Eine nachhaltige Bambusholz-Zahnbürste mit Naturborsten empfiehlt sich da eher. Einige Zahnseiden aus natürlichen Materialien kannst Du in Drogerien ebenfalls finden.

Shampoo und Duschgel ohne Plastikverpackung geht auch. Hier stellst Du Dir wahrscheinlich direkt die Frage, welche Alternativen es zu den vielen Shampoos und Duschgels in plastischer Verpackung gibt. Und das mit Recht, denn es gibt in der Regel wenige davon, die nicht in Plastik verpackt sind. Eine gute Lösung stellen jedoch plastikfreie Haarwaschseifen dar. Eine weitere, umweltfreundlichere Lösung sind Nachfüllpacks, mit denen Du definitiv weniger Plastikmüll produzieren wirst.

Kaufe umweltfreundliche Wattestäbchen aus Baumwolle und Papier. Plastik-Wattestäbchen landen nach der Verwendung direkt in den Plastikmüll. Selbst die Verpackung ist meistens aus Kunststoff. Im Sinne des kunststofffreien Lebens kannst Du zum Beispiel Papierwattestäbchen in Drogerien kaufen. Eine optimale Lösung sind ebenfalls Wattestäbchen aus Baumwolle und Bambus.

Benutze eine Haarbürste oder einen Kamm aus Holz. Plastik ist für unsere Haare definitiv nicht gut. Deswegen kannst Du Dir gerne eine natürliche Holzhaarbürste anschaffen. Natürliche Haarbürsten aus Bambus zum Beispiel kommen häufig auch in einer ökologischen Verpackung. Selbst ein Kamm aus Holz stellt die perfekte Alternative für einen plastikfreien und umweltfreundlichen Umgang dar.

Verzichte auf PP, PA, PET und PE

Vermeide kosmetische Artikel mit den Plastik-Bestandteilen PE (Polyethylen), PA (Polyamid), PP (Polypropylen) und PET (Polyethylenterephthalat). Diese Mikroplastik-Bestandteile, die sich in Shampoos, MakeUP, Peelings oder Duschgels befinden, landen irgendwann mal im Meer. Dort werden sie von Meerestieren gefressen, weswegen es früher oder später auch auf unserem Teller landet.

Rasier dich mit einem Rasiermesser aus Edelstahl. Durch Einwegrasierer entsteht so viel Plastikmüll wie durch kein anderes Hygiene-Utensil. Daher ist es an der Zeit, dass Du entweder auf ein Rasiermesser oder auf plastikfreie Rasierer umsteigst. Steige ebenfalls auf eine plastikfreie Rasierseife um. Somit gehört der Rasierschaum aus Plastikdosen zur Vergangenheit.

Je weniger Plastik in der Küche, desto besser!

Je weniger Plastik in der Küche, desto besser!

Küchenhelfer aus Plastik? Lass die Finger davon. Küchenutensilien aus Kunststoff wie Pfannenwender oder Kochlöffel brennen leicht an, wobei sich Giftstoffe bei der Strukturveränderung freisetzen. Tausche Deine bestehenden Küchenutensilien aus Kunststoff am besten gegen Küchenhelfer aus Holz aus.

Besorge Dir Küchenpapier ohne Plastikfolie. Die meisten Menschen kaufen ihr Küchenpapier im Supermarkt. Das Problem dabei ist ziemlich klar: Küchenpapier ohne Plastikverpackung lässt sich in gewöhnlichen Supermärkten nicht finden. Zudem wird jedes Küchenrollen-Papier nach einigen Sekunden in den Müll geworfen. Als gute Alternative dient zum Beispiel eine wiederverwendbare und umweltschonende Küchenrolle aus Bambus. Dieses Küchenpapier ist deutlich stabiler und du kannst es immer wieder waschen. Auch das Backpapier darf kunststofffrei sein. Dieses kannst Du in vielen Supermärkten finden, und zwar von der Verpackung bis zum Papier selbst.

Röstkaffee schmeckt besser als Nespresso-Kaffee. Kaffeekapseln von einen Nespresso-Automat im Büro oder bei Dir zu Hause verursachen einen riesengroßen Haufen an Plastikmüll. Obwohl die Kapseln sündhaft teuer sind, werden in Deutschland zwei Milliarden Kaffeekapseln pro Jahr verbraucht. Röstkaffee stellt diesen gegenüber eine preiswerte und umweltfreundliche Alternative dar. Und vom Geschmack her ist er meist auch noch besser.

Mit plastikfreien Schraubgläsern kannst Du ebenfalls mobil bleiben. Auf Dein ToGo Essen musst Du nicht verzichten, wenn Du ein plastikfreies Leben führst: Dein Mittagessen können Sie in einem schönen Schraubglas lagern und zur Schule, Uni oder Arbeit mitnehmen. Es gibt ebenfalls eine Vielzahl an weiteren interessanten Ideen, wie Du Deine leeren Schraubgläser wiederverwenden kannst. Du kannst zum Beispiel Deine Gewürze darin lagern.

Trinke deinen Kaffee aus einem Thermobecher. Ein Kaffee für unterwegs geht immer, dieser muss aber nicht in einem Plastik- oder Papp-Becher mit Plastikdeckel und Plastikrührstab serviert werden. Als plastikfreie Variante kannst Du wiederverwendbare Thermobecher aus Reishülsen benutzen, da diese Deinen Kaffee lange warm halten. Falls Du jedoch kein Geld in einen Thermobecher investieren möchtest, dann kannst Du deine heißen Getränke auch gemütlich und plastikfrei im Café genießen.

Spüle Dein Geschirr mit plastikfreien Spülbürsten. Falls Du immer noch billige Spülbürsten aus Kunststoff verwendest, dann ist es an der Zeit, dass Du diese gegen Bürsten aus Holz austauschst. Solche natürlichen Bürsten sehen besser aus, sie halten genauso lange wie herkömmliche Spülbürsten aus Plastik und sie machen letztendlich keinen Plastikmüll. Selbst für Spülschwämme gibt es eine gute Alternative, und zwar biologisch abbaubare Spültücher aus Baumwolle oder Zellulose.

Leben ohne Kunststoff – funktioniert das wirklich?

Die Antwort ist einfach: Ja, es funktioniert. Du merkst vielleicht, dass es im Plastik-Zeitalter gar nicht so einfach ist, ohne Kunststoff zu leben. Menschen haben sich an die Vorteile des Plastikkonsums gewöhnt, dabei vergessen sie leider, zu welchen Risiken und Nachteilen dies führen kann. Dazu kommt noch die Ignoranz der Hersteller, die an Produkten aus Kunststoff sehr gut verdienen. Doch Du hast es bis zu diesem Beitrag geschafft! Das bedeutet, dass Du zu denjenigen gehörst, die an unsere Umwelt denken. Du bist Dir über die Gefahren des Kunststoff-Konsums bewusst: Setze die oben genannten Tipps daher in Deinem Alltag ein und zeige deinen Familienmitgliedern und deinen Freunden, dass sich ein Zero Waste Lebensstil lohnt. Denn, je mehr Menschen wir von einem plastikfreien, nachhaltigen Leben überzeugen, desto weniger leidet unsere Umwelt. Versucht gemeinsam, so viel wie möglich davon umzusetzen.

Fotos: pixabay.com

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Kommentare

Margot 19. Juli 2020 um 7:27

Hallo Mathias, ich versuche auch auf Plastik zu verzichten, allerdings ist es schon schwierig. Kosmetik Wasch- und Putzmittel zum Beispiel mach ich bis auf 2Ausnahmen selbst. Allerdings sind ja auch die Rohstoffe verpackt und wenn ich die bestellen muss weiss ich nicht immer, wie diese verpackt sind. Auch beim einfrieren habe ich noch Probleme. Habs schon in Gläsern versucht, was zwar grundsätzlich schon funktioniert – gerade bei Beeren und Gemüse – allerdings sind die Gläser ja schwer und ich hatte oft Angst, dass di Fächer oder Laden brechen. Außerdem ist die Gefahr, dass sie herausfallen, wenn ich ein Glas von weiter hinten benötige auch nicht zu unterschätzen. Jetzt friere ich nur noch ca. die Hälfte in Gläsern ein. Für Gemüsechips usw. hab ich mir ein Dörrgerät gekauft, in dem ich bei Bedarf auch Joghurt zubereiten kann. Die Chips funktionieren auch gut in der Heißluftfriteuse, die allerdings auch zu einen Großteil aus Kunststoff besteht. Ich hab für mich entschieden, dass ich schon bewusst einkaufe – auf Märkten, beim Bauern und auch selbst im Garten anbaue und auch vieles haltbar mache – aber Ausnahmen zulasse. Verückt machen bringt nichts denn meiner Meinung nach geht hundert Prozent Plastik-Verzicht in unserer Zeit nicht. Aber es lohnt sich, Alternativen zu suchen und bewusst zu leben.
Margot

Antworten

Matthias 21. Juli 2020 um 17:38

Hallo Margot,
Du bist auf dem richtigen Weg! Das finde ich super. 100% ist auch wirklich noch sehr schwierig. Mach weiter so 🙂

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