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Umweltfreundliches Porzellan was ist das?

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Umweltfreundliches Porzellan was ist das?

Der Klima- und Umweltschutz ist mehr denn je in unser Bewusstsein gerückt – nicht zuletzt durch die Fridays For Future-Bewegung. Sie greift auf, worauf Wissenschaftler bereits seit geraumer Zeit hinweisen: Der Klimawandel ist nur zu stoppen, wenn wir unser Verhalten nicht nur hinterfragen, sondern auch ändern. Das betrifft insbesondere unseren Alltag und den Umgang mit täglichen Gebrauchsgegenständen. Statt Pappbechern sollten wir Kaffee wieder in Tassen aus Porzellan genießen und uns diese paar Minuten Zeit gönnen, anstatt von einem Termin zum nächsten zu hetzen. Doch wie umweltfreundlich ist Porzellan nun eigentlich?

Das Thema Nachhaltigkeit ist nicht nur für Verbraucher ein wichtiges, sondern auch für Hersteller. Beide Seiten sind sich darüber bewusst, dass die Herstellung und Verwendung von kunststoffbeschichteten Pappbechern die Umwelt nicht nur stark belasten, sondern auch hohe Kosten verursachen. Während beispielsweise Becher aus Plastik recycelt werden können, landen Pappbecher mit Kunststoffbeschichtung auf der Deponie. 

Nachhaltigkeit durch natürliche Rohstoffe

Mehrere Studien haben eine höhere Nachhaltigkeit von keramischen Tassen belegt. Im Vergleich mit kunststoffbeschichteten Pappbechern wurden hier nicht nur die verwendeten Rohstoffe betrachtet, sondern auch Produktionsprozesse, Logistik und Entsorgung. Dabei stellte sich heraus, dass Geschirr aus Porzellan und Keramik in Hinsicht auf Wasser-, Ressourcenverbrauch, Klimawechsel und Gesundheit eine weit bessere Bilanz aufweisen, als Einwegbecher und sogar Edelstoff-Kunststoff-Varianten. So hat sich gezeigt, dass eine Tasse aus Porzellan schon ab der zehnten Verwendung eine bessere Umweltbilanz aufweist. 

Auch in Sachen Zusammensetzung hat Porzellan die Nase vorne. Die Porzellanmasse wird ausschließlich aus nur wenigen natürlichen Rohstoffen und ohne chemische Zusätze hergestellt. Die größte Herausforderung dahingehend ist die hohe thermische Energie, die für den Brand der Keramik benötigt wird. Doch auch hier konnten Hersteller, wie beispielsweise die Pastateller von Seltmann Weiden oder Schönwald, den Energieeinsatz dafür in den letzten Jahren um mindestens ein Drittel senken. 

So hat sich durch den Einsatz und die Weiterentwicklung neuer Technologien der CO2 Ausstoß beim Brennen von Keramik und Porzellan reduziert. Dies geschieht beispielsweise durch den Einsatz modernster Schnellbrandtechnologien und leichter Brennhilfsmittel. Auch Fluor, der einzig nennenswerte Schadstoff, der beim Bandvorgang entsteht, wird aus dem entstehenden Rauchgas konsequent herausgefiltert. Hochwertiges Porzellan ist schon in seinem Entstehungsprozess umweltfreundlich und nachhaltig. Schon während der Herstellung werden Roh- und Zwischenprodukte recycelt.

Kontrollierte Herstellungsprozesse für umweltfreundliches Porzellan

Alles in allem lässt sich festhalten, dass die Verwendung von Porzellan dem Einsatz von Geschirr aus Plastik, Pappe oder gar Bambus in vielen Punkten vorzuziehen ist. Nicht nur die Herstellungsprozesse, sondern auch Lebensdauer und Umweltbilanz sprechen für das langlebige Porzellan. Hersteller, wie beispielsweise Seltmann Weiden, werden für diese umweltbewussten Prozesse mit dem „be green“ Siegel ausgezeichnet, das sich an Kriterien orientiert wie:

– Technologie
– Umwelt
– Gesundheit  

Diese Kriterien spiegeln sich beispielsweise in der Entwicklung innovativer Technologien für eine besonders umweltfreundliche Herstellung von Produkten, die den strengsten Gesundheitsrichtlinien entsprechen, wider. Dazu gehört nicht nur die Zusammensetzung der Porzellanmasse aus Naturmaterialien. Auch das Einhalten von Richtlinien wird regelmäßig kontrolliert, während der Porzellanbrand nicht nur mit umweltfreundlichem Erdgas unternommen wird, sondern auch Recyclingprozesse weitest möglich ausgenutzt werden. Es lohnt sich also, in Zukunft auf langlebiges und nachhaltiges Geschirr zu setzen. 

Foto: pixabay.com

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