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Nachhaltige Adventskalender & Weihnachtsgeschenke

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Nachhaltige Adventskalender & Weihnachtsgeschenke

Bald beginnt wieder die besinnliche Zeit und mit ihr die Adventskalender und Geschenkideen. Jedes Jahr aufs Neue werden dabei große Mengen an Verpackungsmüll produziert. Außerdem sind viele Überraschungen nur für den Moment gedacht und nur selten von Dauer. Doch in diesem Jahr könnte alles anders sein. Wir liefern dazu ein paar Inspirationen für nachhaltige Weihnachtsgeschenke. Los geht´s!

Nachhaltige Weihnachtskalender

Kinderaugen leuchten, wenn sie die 24 Türchen vor sich sehen. Kleine Süßigkeiten, etwas Spielzeug oder auch mal ein 5€-Gutschein. Hier lassen sich viele Überraschungen verbergen. Doch leider lässt die Verpackung gern zu wünschen übrig. Viel Pappe und Kunststoff umhüllen die Präsente.

Hier wäre schon viel erreicht, würde es sich um einen wiederverwendbaren Adventskalender handeln. Die Omas und Opas der Kinder können noch davon berichten. Selbstgemachte Kalender aus Stoff, Leinen o.Ä. Zu Taschen oder Säckchen geformt, um darin etwas aufbewahren zu können. Manchmal war es auch ein Weihnachtskalender aus Holz und mit Beleuchtung.

Doch auch die Füllung vom Adventskalender kann nachhaltiger Natur sein. Wenn es Süßigkeiten sein sollen, dann möglichst ohne Folie. Hier sind ein paar Ideen für Kinder sowie Erwachsene:

  • Einladung zu einem Ausflug (Schwimmen, Schlittschuhlaufen etc.)
  • Getrocknetes Obst
  • Selbst gebackene Plätzchen
  • Teemischungen
  • Kaffee-Probierpacks
  • Kräutersalz
  • Natürliche Badezusätze

Ebenso könnten alle 24 Tage ein größeres Geschenk in Summe ergeben. Bspw. Zutaten für ein weihnachtliches Rezept. Bestandteile eines Experimentierkastens oder für einen selbst gebauten Spielzeug-Bauernhof.

Nachhaltige Mode schenken

Wenn wir einmal 50 Jahre zurückdenken, hatten wir noch nicht den Luxus, Mode an jeder Ecke kaufen zu können. Unsere Großeltern und Urgroßeltern haben sich ihre Bekleidung oft selbst genäht, gestrickt oder gehäkelt. Sein es Mützen, Schals, Socken oder Pullover. Diese alte Handwerkskunst lebt wieder auf, dank zahlreiche YouTube-Kanäle und Pinterest-Pinnwänden.

Wolle und andere Materialien aus „Fair Trade“-Anbau bilden dafür die Grundlage. Dann braucht es nur noch eine gute Anleitung und etwas Geduld, um nachhaltige Mode herzustellen. Andernfalls ist beim Kauf darauf zu achten, dass alle am Prozess beteiligten Personen für ihre Mühen fair bezahlt wurden.

Nachhaltiges Essen

Wer sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt, besitzt eine gewisse Neugierde. Denn mit ihr ist das Ausprobieren und Sammeln neuer Erfahrungen verbunden. Was auch für den Genuss von Lebensmitteln gilt. Für Menschen „die schon alles haben“, ist hier ein Präsentkorb mit Leckereien und Spezialitäten perfekt geeignet. Wichtig sind dabei die Stichworte „Bio“ sowie „Fair Trade“. Denn die Anbau- und Arbeitsbedingungen müssen stimmen.

Der erwähnte Präsentkorb kann wahlweise mit Bio-Früchten, Schokolade oder eine Zusammenstellung vom örtlichen Wochenmarkt sein. Letzteres unterstützt die lokale Wirtschaft und vermeidet die langen Transportwege, welche den CO2-Ausstoß erhöhen.

Trinkflaschen aus Glas & Edelstahl

Die Reduzierung von Plastikmüll gilt als eine der größten Aufgaben, um die Nachhaltigkeit in der Wirtschaft zu fördern. Das beginnt schon bei den Trinkflaschen, welche wir täglich verwenden. Die einfachen Modelle aus dem Discounter sind fast immer mit Weichmachern versetzt. Selbst BPA-freie Lösungen sind auf Dauer nicht nachhaltig genug. Denn eine Flasche aus Kunststoff nimmt mit der Zeit die Gerüche und Geschmäcker des Inhalts an. So bedarf es bereits nach wenigen Monaten des Austausches.

Wohingegen Trinkflaschen aus Glas und Edelstahl buchstäblich für die Ewigkeit gedacht sind. Sie mögen etwas teurer in der Anschaffung sein. Jedoch bei korrekter Pflege, übertrifft ihre Haltbarkeit die von Kunststoff bei Weitem. Was ihnen ein deutlich besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis beschert. Obendrein können sie noch ausgekocht werden und sind in vielen coolen Designs erhältlich.

Siehe dazu auch unser Ratgeber über Trinkflaschen aus Glas und Edelstahl.

Nachhaltige Körperpflege & Kosmetik zu Weihnachten

Der „Zero Waste“-Gedanke hält auch hier Einzug, wenn Männer bspw. fortan nur noch Rasierhobel und Bambuszahnbürsten verwenden. Wobei es nicht um die komplette Vermeidung von Verpackungsmaterial geht. Sofern diese umweltschonend hergestellt und kompostierbar ist.

Selbst hergestellte Deodorants, Parfüms und Lippenbalsam erfreuen die Damen. Das Waschen der Haare funktioniert bspw. ebenso mit Natron oder Kokosmilch. Manche verwenden sogar Kastanien, welche sie bei einem Spaziergang gesammelt haben. Auch die „Haarseife“ ist in diesem Zusammenhang sehr interessant.

Vieles ist möglich, wenn man sich einmal die Zeit nimmt und verschiedene Rezepte ausprobiert. Sogar ein natürliches Makeup kann umgesetzt werden.

Nachhaltige Deko als Geschenkidee

Wer gern sein Geschick mit den Händen beweist, findet zahlreiche Anregungen für Geschenkideen. Wie wäre es mit eigens gegossenen Teelichtern aus Bienenwachs? Auch getöpferte Tassen und Vasen sind denkbar. Menschen mit zwei linken Händen, achten beim Schenken von Dekoration zumindest auf eine Herstellungsweise nach Fair Trade.

Erlebnisgeschenke mit Bezug zur Nachhaltigkeit

Wer stattdessen Erfahrungen und Wissen mit Bezug zur Nachhaltigkeit verschenken möchte, findet dazu viele Gelegenheiten. Bspw. einen Imker-Kurs, bei dem gezeigt wird, wie die Bienen artgerecht versorgt werden und wir im Gegenzug ihren Honig erhalten.

Nachhaltigkeit bedeutet für viele auch, mit einem erhöhten Bewusstsein zu essen. Ein veganer oder vegetarischer Kochkurs wäre hier ideal. Oder es wird ein Urlaub auf dem Bauernhof verschenkt. Wer gern mit seinen Händen arbeitet und kreativ ist, bekommt einen Töpferkurs.

Wer langfristig auf seine Ökobilanz achten möchte, verbringt ein paar Tage im Tiny-Haus. Auch eine Kräuterwanderung und andere naturbezogene Erlebnisgeschenke, stehen hoch im Kurs.

Worauf ist bei nachhaltigen Weihnachtsgeschenken zu achten?

Viele der genannten Geschenkideen erlauben es, sie selbst anzufertigen. Doch wem die Zeit dafür fehlt, der kauft sich die entsprechenden Produkte oder Dienstleistungen ein. „Nachhaltigkeit“ ist zu einem wichtigen Begriff mutiert. Welcher viele Facetten beinhalten, die nicht immer sofort offensichtlich sind.

Nachhaltigkeit beschreibt eine schonende sowie bedachte Verwendung von Ressourcen. Denn viele Materialien sind endlich. Irgendwann werden wir sie komplett aufgebraucht haben. Dann können wir sie bestenfalls noch recyceln. Nachhaltigkeit bedeutet ebenso, die steigende Erderwärmung bestmöglich auszubremsen. Weshalb es wichtig ist, weniger CO2 auszustoßen.

Nachhaltige Weihnachtsgeschenke stehen auch für eine faire Bezahlung. Denn viel zu häufig wird in fernen Ländern produziert und das für einen Niedriglohn. Nur um die Geschenke dann bei uns besonders günstig verkaufen zu können. Deshalb ist das „Fair Trade“-Siegel in diesem Zusammenhang sehr wichtig.

Doch zurück zu einer ressourcenschonenden Herstellung. Hierbei ist auf Materialien zu setzen, welche sich in der Natur regenerieren können. Wobei es nicht zu einer Überforderung des Ökosystemes kommen darf. Ansonsten würde die Nachfrage an einem Zeitpunkt die Produktionskapazitäten übersteigen.

Foto: pixabay.com

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