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Waschmaschine der Zukunft auf Nachhaltigkeit geschult

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Waschmaschine der Zukunft auf Nachhaltigkeit geschult

Können Sie sich vorstellen, dass das Wäschewaschen ganz ohne Wasser und Waschmittel funktioniert? Ganz so weit sind die Hersteller von Waschmaschinen noch nicht, doch Wissenschaftler arbeiten unter anderem an genau diesen Konzepten. Eines Tages sollen die Geräte ganz selbständig über alle benötigten Waschprogramme entscheiden, um Energie und Wasser zu sparen. Einige Modelle besitzen schon jetzt interessante Zusatzfunktionen, die unter anderem der Nachhaltigkeit dienen.

Effizienz beginnt bei der Geräteauswahl

Einen Großteil tragen die Verbraucher heutzutage selbst zur Energieeffizienz bei Waschmaschinen bei. Sie beginnt nämlich bei der Entscheidung für ein Modell mit dem passenden Fassungsvermögen. Für Singles und Zweifamilienhaushalte empfehlen Experten Waschmaschinen, die zwischen fünf und sechs Kilogramm Wäsche aufnehmen. Großfamilien und Unternehmen benötigen entsprechend größere Modelle mit einem Fassungsvermögen von 12 Kilogramm und mehr. Allerdings gelingt es schon heute hochwertigen Maschinen, die Wassermenge automatisch auf die jeweilige Füllmenge abzustimmen und den Wasserverbrauch somit zu optimieren. Sie besitzen die Funktion „Mengenautomatik“.

Weniger ist nicht immer mehr

Bei älteren Waschmaschinen dauert ein Waschgang grundsätzlich etwa eine Stunde, das Programm Kochwäsche durchschnittlich zwei Stunden. Darauf konnten sich die Verbraucher einstellen. Heutzutage sind bei einigen Waschprogrammen Waschzeiten von über 2,5 Stunden nicht ungewöhnlich. Trotzdem arbeiten die Waschmaschinen effizient. Der Strom- und Wasserverbrauch steigt längst nicht mehr mit der Arbeitszeit eines Geräts, sondern hängt unter anderem auch davon ab, wie sinnvoll die einmal gezogene Wassermenge genutzt wird. Beispielsweise wartet das Programm mit dem Waschen ab, bis sich das Wasser bestmöglich in der gesamten Wäsche verteilt hat und reagiert dann mit den entsprechenden Trommelbewegungen.

Waschmaschinen geben Empfehlungen

Wem geht es nicht so, dass er manchmal überlegt, welches Waschprogramm das beste für die Wäsche wäre? Denn sie soll ja sauber werden, ohne die Fasern zu belasten. Spezielle Sensoren geben bereits Empfehlungen, welche Temperatur gewählt werden sollte, wie viel Waschmittel benötigt wird und wie viele Spülgänge sinnvoll sind. Ziel ist es, den Nutzer zur Schonung der Umwelt anzuhalten. Ob er die Ratschläge der intelligenten Waschmaschine annimmt, bleibt ihm überlassen.

Wasserschäden meiden durch automatisches Wasserschutzsystem

Wenn Dichtungen porös werden oder Schläuche platzen, verlieren Waschmaschinen Wasser. Es dauert nicht lange, bis die eigene Wohnung und die darunter befindlichen Räume geflutet sind. Automatische Wasserschutzsysteme sorgen dafür, dass das Gerät bei einem derartigen Defekt umgehend abschaltet und die Wasserzufuhr blockiert, damit sich die Schäden in Grenzen halten. Künftig könnten Waschmaschinen ganz ohne Wasser auskommen, da an dessen Stelle Trockeneis zum Einsatz kommen soll. Gasförmiges Kohlendioxid soll die Funktion des Waschmittels übernehmen. Bis sich diese Prinzipien durchgesetzt haben werden, dauert es aber Jahre bis Jahrzehnte. Bisher tüfteln Wissenschaftler noch an deren Umsetzung.

Zusatzfunktionen, die die Reinigung der Wäsche erleichtern

Hair Removal Funktion bedeutet bei einer Waschmaschine nichts anderes, als Tierhaare bereits im Waschgang gründlich zu entfernen. Diesen Luxus gibt es bereits bei einigen Modellen. Besitzer von haarigen Mitbewohnern wie Hund und Katze wissen ihn zu schätzen, denn kaum etwas ist lästiger, als die gesamte Wäsche nach dem Trocknen manuell von Tierhaaren zu befreien. Eine andere Zusatzfunktion, die sich direkt an Allergiker richtet, ist das Anti-Allergie-Waschprogramm. Es soll die Wäsche nicht nur von Pollen befreien, sondern auch alle anderen Allergieauslöser wie Hausstaubmilben, Schimmelsporen und Bakterien in kleinste Teilchen zersetzen. Steuerungsfunktionen über Apps sowie WLAN machen die Waschmaschine zu einem smarten Haushaltsgerät.

Waschfahrpläne nehmen Nutzern Arbeit ab

Ähnlich wie der Kühlschrank, der selbständig die Einkaufslisten erstellt, sollen in Zukunft Waschmaschinen arbeiten. Sie besitzen Sensoren, die das individuelle Waschverhalten des Nutzers erkennen und dazu passende Waschfahrpläne erstellen. Diese wiederum erleichtern die Bedienung der Waschmaschine, weil nicht sämtliche Befehle immer wieder neu eingegeben werden müssen. Darüber hinaus könnte es sein, dass die künftigen Waschtrommeln nicht mehr fest in der Maschine verbaut sind, sondern schweben. Wie sich das auf die Befüllung des Geräts auswirkt beziehungsweise ob auch diese automatisiert abläuft, bleibt abzuwarten.

Foto: RyanMcGuire / pixabay.com

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